Geschichte erleben: Die Exkursion des Gebi-2-Kurses nach Wolfenbüttel
Am 10. Februar 2026 unternahm der Gebi‑2‑Kurs unter der Leitung von Herrn Bormann eine Exkursion zur JVA‑Gedenkstätte in Wolfenbüttel.
Der Treffpunkt war um 8:00 Uhr am Braunschweiger Hauptbahnhof. Nachdem alle eingetroffen waren, fuhr der Bus 420 um 8:20 Uhr in Richtung Wolfenbüttel ab.
Nach der Ankunft in Wolfenbüttel begann der Besuch mit einem theoretischen Teil. Bis 12:00 Uhr beschäftigte sich der Kurs mit der Geschichte der ehemaligen Justizvollzugsanstalt und den Schicksalen der Menschen, die dort inhaftiert waren. Ein Schwerpunkt lag auf der Erarbeitung verschiedener Biografien, die einen Einblick in die persönlichen Lebenswege und die politischen Hintergründe der Betroffenen gaben. Dieser Teil des Programms diente dazu, die historischen Ereignisse nicht nur abstrakt, sondern anhand konkreter Beispiele nachvollziehbar zu machen.
Im Anschluss folgte ein Rundgang durch das Museum der Gedenkstätte. Dabei wurden die zuvor erarbeiteten Inhalte durch originale Dokumente, Ausstellungsstücke und räumliche Eindrücke ergänzt. Der Rundgang bot die Möglichkeit, die historischen Zusammenhänge noch einmal aus einer räumlichen und visuellen Perspektive zu betrachten. Dabei wurde deutlich, welche zentrale Bedeutung das Gefängnis in der NS-Zeit hatte. Die JVA Wolfenbüttel wurde damals genutzt, um Menschen einzusperren, die dem Regime im Weg standen oder nicht in das gewünschte Weltbild passten. Während der Führung wurde sehr gut deutlich, wie das Gefängnis Teil des Unterdrückungs- und Einschüchterungssystems war.
Gegen 13:30 Uhr trat die Gruppe die Rückfahrt nach Braunschweig an.
Der Ausflug bot einen umfassenden Einblick in die Geschichte der JVA Wolfenbüttel und hinterließ bei vielen Teilnehmenden einen nachhaltigen Eindruck.














