Drei Tage Geschichte entdecken, neue Eindrücke gewinnen und Demokratie aus der Nähe erleben – im Herzen Deutschlands: Berlin.
Wir, die Klassen 10c und 10d, waren für drei Tage in Berlin auf Klassenfahrt unter dem Thema „Demokratie“.
Am Montag fuhren wir mit dem Zug bis zum Berliner Hauptbahnhof und von dort aus direkt zum Bundestag, denn wir hatten eine Einladung. Nach der Sicherheitskontrolle hatten wir ein Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Herrn Carsten Müller, der uns erzählte, wie das Leben als Bundestagsabgeordneter aussieht und welche Aufgaben dazu gehören. Im Anschluss ging es zum ehemaligen Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen. Wir wurden in drei Gruppen durch das ehemalige Gefängnis geführt, und uns wurde erklärt, für welche angeblichen Verbrechen man in der DDR eingesperrt wurde und welche perfiden Techniken genutzt wurden, um die Menschen zum Reden zu bringen.
Am Dienstag ging es dann zum Mauerpark. Hier haben wir etwas über die Geschichte der Mauer erfahren, aber auch darüber, wie Menschen beispielsweise geflohen sind. Danach haben wir uns aufgeteilt: Während die 10d sich den Fichtebunker Kreuzberg angeschaut hat, war die 10c am Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Zunächst wurde uns das Denkmal erklärt, anschließend wurde über Zeitzeugen und die NS-Zeit im Allgemeinen gesprochen.
Am Mittwoch gab es das Programm dann andersherum. Die 10d war am Denkmal für die ermordeten Juden Europas, während die 10c sich einen Bunker angeschaut hat. Im Atombunker Pankstraße haben wir gelernt, welche Vorsichtsmaßnahmen für den Fall eines Atomkriegs getroffen wurden und wie real die Angst vor einem Atomkrieg damals war. Uns wurde gezeigt, unter welchen Bedingungen das Leben in diesem Atombunker hätte stattfinden müssen, wäre es zum Ernstfall gekommen.
Alles in allem war es eine schöne und vor allem lehrreiche Fahrt, die uns die Demokratie nähergebracht hat und besonders gezeigt hat, wie wichtig Demokratie ist und dass sie geschützt werden muss.














